Die Schultasche packen – eine Anleitung für Kinder und Eltern

Hefte, Bücher, Stifte, Pausenbrot, Trinkflasche und viele weitere Dinge muss Ihr Kind täglich in die Schule tragen. Daher ist es wichtig, den Schulranzen richtig zu packen. Das erleichtert ihm nicht nur, die Sachen schnell zu finden, sondern ist auch für seine Rückengesundheit gut.

  1. Hefte, Bücher und weitere schwere Gegenstände sollten Sie möglichst weit nach hinten und möglichst nahe an den Rücken packen. Dadurch befindet sich der Schwerpunkt dicht am Körper und die Schultasche zieht nicht nach hinten.
  2. Federmäppchen, Stifteetui, Lineal und andere Dinge, die leicht sind, können Sie und Ihr Kind weiter vorne in die Schultasche packen.
  3. In die Seitentaschen kommen Pausenbrot, Trinkflasche, Geldbeutel und Regenschirm.
  4. Wenn Sie den Schulranzen richtig packen möchten, sollten Sie auf eine gleichmäßige Verteilung achten, damit der Rücken Ihres Kindes nicht einseitig belastet wird.

Unsere Pack-Tipps

  • Schulsachen, die nicht gebraucht werden, sollten immer zuhause bleiben. Der Malkasten oder der Regenschirm müssen nur mit, wenn sie auch tatsächlich benötigt werden. Dadurch reduzieren Sie das Gewicht der Schultasche und Ihr Kind muss weniger auf seinem Weg tragen.
  • Banknachbarn können sich außerdem absprechen, sodass nicht jeder jedes Buch mitnehmen muss. Dies ist besonders bei schweren Dingen wichtig wie beispielsweise einem Atlas oder Duden.
  • Üben Sie mit Ihrem Kind das Schulranzen-Packen ein paar Mal, bevor Sie ihm diese Aufgabe alleine überlassen. Zwischendurch sollten Sie die Büchertasche aber immer wieder einmal kontrollieren.
  • Rückenschmerzen können auch durch das richtige Tragen des Schulranzens vermieden werden. Klagt Ihr Kind über Beschwerden, sollten Sie daher zunächst den Sitz der Schultasche überprüfen.
  • Als allgemeine Empfehlung für das Gewicht eines gepackten Ranzens gilt als Richtwert 10-12% des Körpergewichts. Wiegt Ihr siebenjähriges Kind 30 kg, darf es maximal 3 bis 3,6 kg tragen. Allerdings kommt es auch auf seine Konstitution an. Ein trainiertes Kind, das eine gute Koordination und einen guten Gleichgewichtssinn hat, kann durchaus mehr Gewicht transportieren (ca. 17% des Körpergewichts).
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